SPD Hochdorf-Assenheim / Rödersheim-Gronau

Wir bleiben für Sie am Ball

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

„Wir bleiben für Sie am Ball“ – unter diesem Motto wollen wir uns Sie und die Ortsgemeinden Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau einsetzen. Im Fokus steht für uns dabei, alle Menschen aller Generationen mit einzubeziehen. Sowohl Kinder und Jugendliche als auch junge Erwachsene und ältere Personen sollen sich in unseren Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde wohl und zuhause fühlen sowie optimale Bedingungen vorfinden.
Für dieses Ziel möchten wir im konstruktiven Austausch mit allen, die sich in der Gemeinde und der Verbandsgemeinde engagieren, weiterhin arbeiten.

Dafür setzen sich unsere Mitglieder als Vertreter:innen im Orts- und Verbandsgemeinderat aber auch in den Gremien des Rhein-Pfalz-Kreis ein. 

Im Ortsgemeinderat Rödersheim-Gronau sind im Moment Michael Schulz, Vanessa Ost und Marco Koob vertreten.

Im Verbandsgemeinderat ist neben Michael Schulz und Vanessa Ost aus Rödersheim-Gronau auch Wolfgang Handrich aus Hochdorf-Assenheim vertreten. 

Unsere stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Vanessa Ost ist darüber hinaus auch Vorsitzende der SPD Rhein-Pfalz-Kreis. In dieser Funktion arbeitet sie eng mit der SPD Fraktion im Kreistag zusammen. 

Ihre SPD Rödersheim-Gronau

 

Neuer Vorstand gewählt

Vanessa Ost

Auf einer Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein einen neuen Vorstand gewählt. Vanessa Ost übernimmt den Vorsitz von Willi Ettinger.

AG 60 plus: Klare politische Leitlinien und eine stärkere Beteiligung der Basis gefordert

Die Arbeitsgemeinschaft der Seniorinnen und Senioren 60 plus im SPD-Regionalverband Pfalz und im Unterbezirk Vorderpfalz hat Vorschläge zur künftigen Aufstellung der SPD vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Wählergruppen die Partei erreichen will, welche Themen sie glaubwürdig vertreten muss und wie innerparteiliche Entscheidungen wieder stärker an der Basis verankert werden können.

Nach Auffassung der AG 60 plus muss die SPD ihr politisches Profil deutlicher schärfen. Dazu gehört eine klare Antwort auf die Frage, welche Wählerinnen und Wähler sie ansprechen will und mit welchen Themen sie künftig wieder stärker Vertrauen gewinnen kann. Eine überzeugende sozialdemokratische Politik braucht erkennbare Prioritäten, nachvollziehbare Positionen und eine enge Verbindung zu den Lebensrealitäten der Menschen vor Ort.

Die Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften sollen nach Auffassung der Seniorinnen und Senioren deutlich stärker in die politische Willensbildung einbezogen werden. Dort bestehen unmittelbare Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern, dort werden Stimmungen früh wahrgenommen und dort können politische Vorschläge mit konkreten Erfahrungen aus dem Alltag verbunden werden. Eine lebendige Partei braucht deshalb mehr Beteiligung ihrer Gliederungen und Arbeitsgemeinschaften.

Zu den zentralen Anregungen gehört außerdem eine klarere Trennung von Parteiämtern und Regierungspositionen. Aus Sicht der AG 60 plus stärkt dies die innerparteiliche Debatte, erhöht die Unabhängigkeit politischer Entscheidungen und schafft mehr Raum für eine eigenständige programmatische Entwicklung der Partei.

Ebenso fordert die Arbeitsgemeinschaft eine klare strategische Entscheidung darüber, ob die SPD sich als Oppositionspartei oder als Regierungspartei versteht. Beides zugleich zu sein, überzeugt weder innerhalb der Partei noch in der Öffentlichkeit. Eine glaubwürdige politische Linie setzt Klarheit, Verlässlichkeit und Konsequenz voraus.

Die AG 60 plus betont abschließend, dass Entscheidungen in Personal- und Inhaltsfragen wieder stärker von unten nach oben getroffen werden müssen. Wer die Partei erneuern will, muss ihre Basis ernst nehmen, Beteiligung ermöglichen und demokratische Prozesse stärken. Dazu wird auch gehören, dass die Parteiführung Kritik aus den Ortsvereinen, Arbeitsgemeinschaften und der Mitgliedschaft ernsthaft in den politischen Entscheidungen einbezieht.

 

„ Die vorgelegten Vorschläge verstehen sich als Beitrag zu einer offenen Debatte über die Zukunft der SPD im Regionalverband Pfalz und im Unterbezirk Vorderpfalz „ so der Vorsitzende beider Gremien Holger Scharff: ( Ludwigshafen )

Ehrungsabend des Gemeindeverbands Dannstadter Höhe

Ehrung von Peter Bernhardt

Jahrzehnte sozialdemokratisches Engagement - dafür haben wir am Samstag, 20. Septmeber, an unserem Ehrungsabend Danke gesagt und viele Ehrungen vorgenommen. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz, übergab die Urkunden und Ehrennadeln.

AG 60plus - Klare Ablehnung von Wehrdienst und Sozialjahr für Rentner*innen und Pensionär*innen

In der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion rund um die Einführung eines verpflichtenden Wehrdienstes oder eines sozialen Jahres für Rentner*innen und Pensionär*innen positionieren sich die stv. Bundesvorsitzende Ingrid Reske und der stv. Unterbezirksvorsitzende Vorderpfalz von 60 plus in der SPD Holger Scharff eindeutig:

„Ein solcher Pflichtdienst für ältere Menschen wird aus rechtlichen, ethischen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Gründen entschieden abgelehnt.“

Rechtliche Hürden und Diskriminierung

Das Grundgesetz und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schließen eine verpflichtende Heranziehung älterer Menschen zu Wehr- oder Sozialdiensten aus. Die Einführung eines solchen Dienstes würde gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz und das Verbot der Altersdiskriminierung verstoßen. Die persönliche Freiheit, insbesondere im Ruhestand, ist ein geschütztes Gut, das nicht ohne Weiteres eingeschränkt werden darf.

Gesundheitliche und praktische Bedenken

Viele Rentner*innen und Pensionär*innen sind gesundheitlich eingeschränkt oder pflegebedürftig. Eine allgemeine Dienstpflicht würde deren Lebensqualität und Selbstbestimmung erheblich beeinträchtigen. Die individuellen Lebensumstände im Alter sind sehr verschieden und erlauben keine pauschalen Verpflichtungen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt setzt auf Freiwilligkeit

Die Lebensleistung älterer Menschen verdient Wertschätzung und Respekt. Viele engagieren sich bereits freiwillig in Vereinen, Nachbarschaftshilfen oder Projekten. Ein verpflichtender Dienst würde nicht nur das Prinzip der Freiwilligkeit untergraben, sondern auch das Verhältnis zwischen den Generationen belasten.

Forderung nach Förderung freiwilligen Engagements

Statt auf Zwang zu setzen, fordern die unterzeichnenden Organisationen und Expert*innen bessere Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement im Alter. Dies umfasst u. a. die Entbürokratisierung ehrenamtlicher Tätigkeiten, steuerliche Vorteile, gezielte Fortbildungsangebote und die Sichtbarmachung ehrenamtlicher Leistungen.

  • Optimierung und Ausbau von Freiwilligenagenturen
  • Schaffung von Begegnungsorten für generationenübergreifende Projekte
  • Gezielte Programme zur Einbindung älterer Menschen in soziale Projekte

Fazit

Reske und Scharff: „Die Ablehnung eines verpflichtenden Wehrdienstes oder sozialen Jahres für Rentner*innen und Pensionär*innen ist ein wichtiges Signal für eine solidarische Gesellschaft, die auf Freiwilligkeit und Anerkennung der Lebensleistung setzt. Nur durch Respekt und Förderung des freiwilligen Engagements kann echter gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen.“

AfA Vorderpfalz - Längere Arbeitszeiten gefährden das gesellschaftliche Leben und das ehrenamtliche Engagement

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD (AfA) Unterbezirk Vorderpfalz warnt mit Nachdruck vor den gravierenden Auswirkungen längerer Arbeitszeiten auf das ehrenamtliche Engagement. In einer Zeit, in der Vereine und ehrenamtliche Initiativen das Rückgrat unserer Gesellschaft bilden, gefährden erweiterte Arbeitszeiten nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch die Zukunft zahlreicher Vereine.

 

Vereine und gemeinnützige Organisationen leben vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder. Ob im Vorstand, als Jugendleitung oder in anderen Funktionen – diese Arbeit wird zum allergrößten Teil in der Freizeit geleistet. Bereits heute kämpfen viele Vereine damit, neue Freiwillige zu gewinnen oder langjährige Engagierte zu halten. Längere Arbeitstage lassen die freie Zeit weiter schrumpfen, was bei vielen Menschen zu Überforderung und Erschöpfung führt. Die Motivation, sich nach einem langen Arbeitstag noch ehrenamtlich zu engagieren, nimmt dadurch ab.

AfA-Vorsitzender  Holger Scharff: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich freiwillig und mit Herzblut für andere einsetzen. Wenn die Arbeitszeit verlängert wird, bleibt für Vereinsleben, Nachbarschaftshilfe und gemeinschaftliches Engagement keine Kraft mehr. Die Folge ist ein wachsender Mangel an Ehrenamtlichen, der unsere Vereinslandschaft bedroht.“

 

Scharff weiter: „Besonders betroffen sind ehrenamtliche Aufgaben, die eine kontinuierliche und verantwortungsvolle Mitarbeit erfordern – wie etwa Vorstandsarbeit, die Leitung von Jugendgruppen oder die Organisation von Veranstaltungen. Das Interesse an solchen Tätigkeiten sinkt rapide, wenn die Belastung im Beruf steigt und die Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben auf der Strecke bleibt.

 

Die AfA fordert daher die Politik auf, die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts stärker zu berücksichtigen und Arbeitszeitregelungen so zu gestalten, dass Menschen weiterhin Zeit und Energie für ehrenamtliche Aktivitäten haben. Statt einer Erhöhung der Arbeitszeit braucht es flexible Modelle, die ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben ermöglichen.